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"Als der Deutsche Ritterorden nach der Festigung seiner Herrschaft am Ende des 13.Jahrhundert das Staatsgebiet mit Burgen als Stützpunkte und Verwaltungssitze überzog, waren unter den Memelburgen Landeshut (das spätere Ragnit) und Splitter, das 1407 nach dem späteren Tilsit verlegt wurde, dazu bestimmt, die Memelübergänge offenzuhalten. Sehr früh zeigte es sich mithin, das die Bedeutung dieser Orte nicht allein in ihrer Lage am Strom bestand, der die wichtige Ost-West-Verbindung ermöglichte, sondern ebenso in der Landverbinmdung von Süden nach Norden. Die kreuzförmihe Überschneidung je einer Land- und Wasserstraße hat seitdem die Gunst der geographischen Lage von Tilsit ausgemacht." |
| Soweit dieses Zitat als Einleitung zu den in diesem Teil gegebenen Informationen über die freie Kreisstadt Tilsit. |
![]() Luftaufnahme Tilsit mit Blick auf die Königin-Luise-Brücke (Bild: Sammlung Rausch) |
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Tilsit - gelegen unter 55o 2' nördlicher Breite und 21o 46' östlicher Länge leitet seinen Namen von dem Flüßchen Tilze (Tilse), Tilszelle ab, das dircht bei der Stadt in die Memel fließt. Das Wort ist von "tilßus" abzuleiten und bedeutet sumpfiger Fluß. Die Stadt liegt 12 m über dem Meer, links an der schiffbaren Memel. Zum Stadtkreis gehören 18 Ortsteile (Wohnplätze). Die Größe des Stadtkreises beträgt 5901 ha mit einer Einwohnerzahl von 59.105 ( Stand: 17.05.1939). |
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Tilsit war Kulturzentrum des Nordens Ostpreußens. Der Geburtsort des Freiheitsdichters Max von Schenkendorf. Die Stadt ist in der Welt bekannt durch den Tilsiter Käse. |
| Weiter Informationen : | |
| Institutionen der Stadt vor 1944 | |
| Topographisch-statistischen Daten Auszug aus dem Handbuch über das Reichs-Postgebiet der Provinz Ostpreußen von 1878 |
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| Max von Schenkendorf | |
| Unsere Tilsiter Berufsfeuerwehr (später Feuerschutzpolizei) | |
![]() Informationen - Realgymnasium /Oberschule für Jungen zu Tilsit - der Schulgemeinschaft (SRT) - Klassenübersicht - Lehrerkollegium - Schüler-Suchliste |
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Über das Leben und Schicksal Tilsiter Juden wurde bisher sehr wenig berichtet. Nun hat die Stadtgemeinschaft Tilsit eine Broschüre herausgegeben, in der Hans Dzieran die schreckliche Geschichte der Familie Silberstein dokumentiert hat. Die Broschüre mit dem Titel Sie kann kostenfrei per E-Mail bei manfred.urbschat@tilsit-stadt.de oder telefonisch unter der Nummer 0371-642448 angefordert werden. |
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Wir danken der "Stadtgemeinschaft Tilsit e.V." und ihren Mitglieder für die Bereitstellung vieler Beiträge und Informationen . Ohne diese Mithilfe wäre diese Informationssammlung nicht so möglich gewesen. |
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Die "Stadtgemeinschaft Tilsit e.V.in der Landsmannschaft Ostpreußen" vereint, die aus Tilsit stammenden Ostpreußen deren Nachkommen sowie Freunde und Gönner der unvergessenen reizvollen Stadt an der Memel.. |
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© 2003/2007 Kreisgemeinschaft Tilsit-Ragnit e.V.
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