Friedrich-Wilhelm Jodczuweit, Vorwort zum Dragoner-Regiment

So, mein lieber Friedrich-Wilhelm, nun hast du lang genug gelauert, jetzt bist Du dran: Dein Vorwort zu dem Artikel von Harry Goetzke über das Dragoner-Regiment:

"Ja, also, meine Damen und Herren, liebe Tilsiter und sonst auch Leser. Es is mir eine wahrhaftige Ehre, ein Wort zu .meinem Regiment' zu sagen.
Da wird es doch bestimmt Jeibitze leben, die da sich anstoßen werden, daß in unserem Rundbrief e langer Artikel über's Militär steht, wo es das doch gar nich mehr jibt. Ja, also, im Rundbrief stehen auch viel andere Artikel über die Sachen, die es nich mehr jiebt, warum also nich ieber mein Regiment, wo ich jedient hab. Und wenn sich da einer kurren will, weil da die chanzen hohen Herren aufjefiehrt sind, dann Sache ich: Wir, die Dragoner waren auch da und ohne die ging es auch fier die oben nicht, aber es mußten auch die sein, die uns sagen mußten, wo es längs geht, auch ich als Wachtmeister mußte das. Das ist die Ordnung. Und Ordnung muß sein. Aber meistens bocken die dajejen, die die Ordnung nich jekannt haben, aber meckern. - Ehrlich, mich fuchst es, wenn da jejen de Soldaten jemobt wird. Ich sage, so manch einer von denen wirde heit gar nich aufe Welt sein, wenn unsere Väter und Brieder nich bis zuletzt ausjehalten hätten, wejen dem Wech fier de Flichtlinge. Und ich war dabei, und mir soll keiner kommen! Und so freu ich mich, daß die Tilsiter Dragoner hier im Rundbrief auch mal ihren Platz finden, jawoll - und danke für's zuhören. Und jetzt lese ich selbst, undjrüße Euch in aller Welt! "

Euer Friedrich-Wilhelm Jodczuweit,
einst Wachtmeister im Dragoner-Regiment 1."


Das Dragoner-Regiment Prinz Albrecht von Preußen (Litthauisches) Nr. 1 in Tilsit
von Harry Goetzke (†)

Tilsit ohne seine Garnisonen - undenkbar! In Krieg- und Friedenszeiten gaben immer wieder neue und durch deren berühmte Namen, sowie sich durch besondere Tapferkeit auszeichnende Regimenter der Stadt ihr besonderes Gepräge. Derartige Erinnerungen gebühren auch der Nachbarstadt Ragnit, in deren Mauern, wie es die Chroniken ausweisen, ebenfalls ausgezeichnete Regimenter und Truppenteile als Garnison untergekommen waren.

Im Vorgriff auf das hier insbesondere in Erinnerung zu bringende Dragoner-Regiment Prinz Albrecht von Preußen (Litthauisches) Nr.1, sei erlaubt, auf ein Ereignis hinzuweisen, das wahrscheinlich späteren Regenten Brandenburg/Preußens die Notwendigkeit erkennen ließ, den äußersten Osten der Provinz gegen evtl. Angriffe und Eroberungsgelüste feindlicher Mächte zu schützen und eben dort verteidigungskräftige Truppen hinzubeordern. Jenes Ereignis war der Schwedeneinfall. Es war 1678, als 16.000 Schweden von Kurland her in Preußen einrückten. Schon am 4. Dezember erzwangen sie bei Kuckernese den Übergang über die Memel, um sich in der Tilsiter Niederung auszubreiten. Ein schwedisches Dragoner-Regiment rückte am 15.Dezember in Tilsit ein und konnte ohne weitere Schwierigkeiten das Schloß besetzen. Es war damals der Große Kurfürst, der am 28. Januar 1679 in Labiau eintraf, wo die Kurfürstin zurückblieb, während der Kurfürst selber jene historische Fahrt im Schlitten über das Kurische Haff unternahm. Seine Vorhut wurde von General Görtzke befehligt. Die Tapferkeit der preußischen Armee zwang die Schweden zum Rückzug, wobei einige ihrer Abteilungen noch bei Tilsit-Splitter standen. Vom Tilsiter Stadtwald her traf unter Oberst von Treffenfeld brandenburgische Reiterei ein und zwang die Schweden, die durch ein Reiter-Regiment verstärkt waren, zur Flucht, ein Teil von ihnen wurde niedergehauen, ein anderer geriet in Gefangenschaft. Eine zweite Schlacht fand bei Coadjuten statt. Dort befehligte der Große Kurfürst, der von Heydekrug herangeeilt war, seine Truppen persönlich. Der schwedische Einfall endigte schließlich mit deren Flucht nach Kurland. Den schwedischen Schloßhauptleuten in Tilsit und Ragnit schenkte der Kurfürst nach deren Kapitulation die Freiheit.

Einige Jahrzehnte später - es war das Jahr 1716, erhielt Tilsit eine Garnison von 780 Reitern. Der Geschichte nach hatte diese König Friedrich Wilhelm l. vom Kurfürsten von Sachsen geschenkt bekommen. Jene 780 Reiter sollten den Grundstock des späteren Dragoner-Regiments Prinz Albrecht von Preußen bilden. Um die Soldaten unterzubringen, wurden zunächst auf Grund und Boden des Amtes Ballgarden Häuser gebaut und diese an Handwerker aus der Stadt gegen eine billige Miete mit der Verpflichtung abgegeben, jeweils zwei Mann der Reiterei in Einquartierung zu übernehmen. Durch diese Bauten wurde die "Schloßfreiheit" vergrößert. In der Stadt selber wurde damals die Mehrzahl der hausbesitzenden Bürger mit jener Einquartierungslast belegt. Auf diese Weise entstanden überall auf den Hofstätten "Dragonerhäuser" oder "Einquartierungshäuser". Es handelte sich dabei um kleine, in Fachwerk oder Füllholz errichtete einstöckige Gebäude, die unter den Dächern Kammern für die Mannschaften und Stallraum enthielten. Später in den Jahren 1794 bis 1800 wurde auf Grund einer Beschwerde seitens einer "Sozietät von 25 Bürgern", die sich von der Einquartierung eingeengt fühlten, für 25.500 Taler eine Dragonerkaserne erbaut. Nach jener Kaserne wurde die ehemalige "Wallstraße" in "Kasernenstraße" umbenannt. Die damalige Dragonerkaserne stellte ein zweistöckiges Gebäude dar von 600 Fuß Länge und 36 Fuß Breite. Es befanden sich darin 160 Stände für Pferde, 40 Stuben und 40 Kammern. Ein Teil der Räumlichkeiten wurde später an die Stadt zur Unterbringung einer Knaben- und Mädchenschule mit je drei Klassen vermietet. In den ersten Nachmittagsstunden des Jahrmarkttages 1861 entstand in der Kaserne ein Feuer, das rasch um sich griff und das ganze Gebäude in Schutt und Asche legte. Nur den Anstrengungen der Löschmannschaft war es zu verdanken, daß der Brand auf die Kaserne beschränkt blieb.

Bei Darstellung des Dragoner-Regimentes Prinz Albrecht von Preußen ist herauszustellen, daß dieses zu den wenigen gehörte, die aus der alten Armee Friedrich Wilhelm l. und Friedrich des Großen stammt und auch den Zusammenbruch der deutschen Armee als Folge des unglücklichen Krieges 1806 (gegen Napoleon) überlebt hat. Es war das einzige, das von seiner Gründung an bis zum Ende der Dragoner-Waffe seiner Farbe, sowie seiner Abzeichen treu geblieben ist. Gedenksteine in Tilsit, Ragnit, Insterburg und im Tannenbergdenkmal gaben Zeugnis von Wert und Tapferkeit aller Soldaten, die seit Aufstellung des Regiments im Jahre 1717 diesem angehört hatten. Das Regiment rekrutierte sich fast ausschließlich aus Freiwilligen seiner engeren Heimat und genoß zu allen Zeiten in der Armee den Ruf, die besten Pferde und Reiter zu haben.

Es war im Jahre 1716. König August II. von Polen befand sich in wirtschaftlichen und finanziellen Schwierigkeiten. Hierdurch sah er sich genötigt, die bedeutende Armee deutscher Truppen, die er dort damals selber hielt, aufzulösen. Der Polenkönig August II. hielt es jedoch für wünschenswert, im Falle einer Änderung der politischen Lage, diese formierten Truppenkörper nicht ganz aus der Hand zu geben, sondern zu versuchen, dieselben bei seinem Nachbarn, dem Preußenkönig Friedrich Wilhelm l. dadurch unterzubringen, daß er diesem die Truppen auf mehrere Jahre in Sold gab. König Friedrich Wilhelm l. übernahm 780 Reiter und übertrug diese dem Generalmajor von Wuthenau mit der Weisung, aus den 780 Reitern und Dragonern verschiedener Regimenter, die der Polenkönig bei weiterer Verringerung seiner Armee dem König Friedrich Wilhelm l. überlassen hatte, ein neues Dragoner-Regiment zu errichten. Die Offiziere gab der König aus Regimentern des preußischen Heeres.

Sofort, im Mai 1717, formierte Generalmajor v. Wuthenau das neue Regiment zu acht Kompanien. Jenes Regiment Wuthenau bildete also, wie oben bereits erwähnt, den Grundstock zum späteren, in der preußischen Militärgeschichte besonders herausragenden Dragoner-Regiments Prinz Albrecht von Preußen (Litthauisches) Nr.1. Die Uniformierung des Wuthenau-Regimentes bestand aus weißen Röcken mit hellblauen Abzeichen. Scherzweise wurden die Wuthenau-Dragoner damals als "Porzellan-Regiment" bezeichnet, eben der Uniformfarben wegen. Es gibt aber auch eine weitere Version für die Ableitung der Bezeichnung "Porzellan-Regiment" nämlich aus der Tatsache heraus , daß der Preußenkönig als Gegengabe für die Soldaten an König August ein wertvolles Porzellan- und Bernstein-Kabinett sandte. - Im Dezember 1717 erfolgte der Marsch der Dragoner in die ostpreußischen Garnisonen Insterburg, Tilsit, Ragnit. Im Juli 1718 wurde das Regiment zu einer Übung mit anschließender Besichtigung durch den König in Insterburg zusammengezogen und auf 10 Kompanien vermehrt. Eine weitere Truppenvermehrung auf 110 Reiter je Kompanie erfolgte 1725, und erstmals gab es die Bezeichnung "Eskadrons". Im gleichen Jahre wurde Hans Joachim von Zieten als Leutnant in das Regiment aufgenommen. Im Juni 1727 verstarb der Schöpfer des Regiments, General v. Wuthenau.

Auf Befehl der Armee wurde das Regiment im gleichen Jahr in die Regimenter von Cosel und von Dockum geteilt. Die fünf Eskadrons unter General von Dockum behalten ihre Garnison in Tilsit und erhalten nunmehr rote Abzeichen auf den weißen Röcken. Im folgenden Jahr erhält das Regiment silberne Pauken und wird jetzt innerhalb der Armee als Regiment Nr. 7 geführt. Zu einer weiteren königlichen Besichtigung werden die Regimenter von Dockum und von Cosel nach Wehlau beordert.

Vollkommen unerwartet sollte das Regiment 1732 eine schreckliche Tragödie hinnehmen müssen. General von Dockum wurde in einem Duell von einem Leutnant des Regimentes, namens von Wolden erschossen. Der Vorgang: Zunächst war der General seinem Leutnant sehr zugetan, schätzte von Wolden als hervorragenden Offizier mit vielversprechender Zukunft. Urplötzlich wurde alles anders, der Leutnant fiel in Ungnade und wurde vom General als lascher Offizier beschimpft. Folge von Intrigen gegen von Wolden? Der Leutnant nahm als erste Konsequenz seinen Abschied und forderte den General zum Duell heraus. Das Duell fand auf einer Wiese statt, bei dem General von Dockum schwer verwundet vom Platz getragen wurde und nach einigen Tagen verstarb. Sofort nach dem vollzogenen Duell erhielt der König Nachricht über dessen Ausgang und befahl den Sekundanten des Generals, den Leutnant von Schlaberndorff, nach Potsdam zu kommen und sich dort auf der Hauptwache zur Berichterstattung vor dem König zu gestehen. Der König ehrte das Andenken des Generals indem er befahl, daß die Standarten des Regimentes, solange dessen weitere Führung vakant war, mit schwarzem Flor auszustatten sind. Gemäß königlicher Order wurde das Tilsiter Regiment an den Prinzen Eugen von Anhalt-Dessau (vierter Sohn des berühmten Fürsten Leopold) übertragen. In der königlichen Übertragungsorder war die Jagderlaubnis in Preußen miteingeschlossen. In der Jagderlaubnis war verfügt worden, daß der Abschuß von 24 Elchen genehmigt wurde, jedoch durften keine "roten Hirsche" geschossen werden. Gelegentlich berichtete der Prinz an den König, daß er bei Tilsit einen Bären erlegt habe. Also gab es zu jener Zeit noch Bären in unserer engeren Heimat. - Der neue Chef nahm sich in jeder Hinsicht der Vervollkommnung seines Regimentes an, vor allem auch der Pflege der Kameradschaft, sowie der Remontierung. Von ihm stammt vermutlich auch der Regimentsruf: "So leben wir, so leben wir, so leben wir alle Tage" . Ein musikalischer und optimistischer Ausdruck, den wir alten Soldaten des zweiten Weltkrieges gelegentlich, je nach Lage der augenblicklichen Umstände, gesungen hatten.


Geschicktes Taktieren des Prinzen verschaffte dem Tilsiter Regiment das besondere Wohlwollen des Königs. Allerdings mußte König Friedrich Wilhelm dem Prinzen anheimstellen, den Offizieren seines Regimentes, ebenfalls anderen Regimentern, die Art der Werbung "Großer Kerle", an denen der König für sein eigenes Leib- und Garde-Regiment besonders interessiert war, zu unterlassen. Unzulässigkeiten und Übergriffe bei der Werbung, die dem König seitens seiner fürstlichen Nachbarn viel Ungelegenheiten gebracht hatten, dürfen bei Strafe nicht wieder vorfallen. Als besonders verantwortlich für eine Werbung im Sinne des Königs setzte dieser den Oberstleutnant von Rappe, ferner den Major von Krosigk und den Kapitän Laxdehn ein. Es erwies sich, daß Polen eine besonders ergiebige Quelle für große Männer darstellte und der polnische Großschatzmeister gern für große Leute nach Preußen sorgte.

Nach dem Rheinfeldzug 1734 bis 1736 gegen Frankreich, der für das Regiment fast unblutig verlaufen war, mußte der Prinz von diesem Abschied nehmen. Durch den Tod seines Bruders Gustav mußte er dessen "Regiment zu Pferde" in Aschersleben übernehmen. An seine Stelle trat in Tilsit Oberst von Thümen. Das Jahr 1740 war heraufgezogen. Dumpfe Glockentöne von Brandenburg her bis in die kleinsten Dörfer in Preußen ließen für eine Weile alle Tätigkeiten ruhen. Die Menschen auf den Straßen und Wegen verharrten still. Ehrfurchtsvoll zogen die Männer ihre Mützen von den Häuptern - am 31. Mai 1740, nachmittags um 3 Uhr, hatte König Friedrich Wilhelm l. sein Leben seinem Schöpfer zurückgegeben. - Die preußisch/deutsche Geschichte verlieh ihm den Ehrennamen "der Soldatenkönig".

Am gleichen Tage erfolgte die Thronbesteigung Friedrich II. als der neue preußische König. Sein Wahlspruch: "Ich bin der erste Diener meines Staates", seine Tatkraft, sein Gerechtigkeitssinn, seine Feldherrneigenschaften und sein unermüdlicher Einsatz zum Besten seiner Untertanen, ließen ihn für alle Zeiten als den "Großen König", als "Friedrich den Großen" in die Geschichte eingehen. Durch alle Generationen hindurch bis auf den heutigen Tag sagt man ehrfurchtsvoll: "der alte Fritz".

Mit Beginn des ersten schlesischen Krieges 1740 blieb das Regiment vorerst noch in Tilsit. Die 10 Kompanien wurden auf 10 Eskadrons mit 1476 Pferden aufgefüllt. Eine neue Einteilung schuf zwei Bataillone aus dem Regiment, von denen das erste mit Ober- und Unterstab in Tilsit verblieb. Vom zweiten Bataillon kam je eine Eskadron nach Ragnit und Stallupönen und drei Eskadrons nach Insterburg.

Mit Beginn des Jahres 1741 war Leben und Bewegung in das Regiment gekommen, im Mai zunächst der Marsch zur Weichsel, im Juli weiter nach Berlin und Umgegend. Dort ein weiterer Kommandeur-Wechsel: Oberst von Thümen wurde Kommmandant von Glogau, das Regiment übernahm Oberst von Werdeck, der als "wohlwollender und wohlhabender Herr" gilt. Oberst von Werdeck schenkte dem Regiment sofort silberne Trompeten.

In Tilsit war der Postmeister Lange verstorben. Auf Vorschlag des Regimentskommandeurs genehmigte der König, daß die vakante Poststelle mit dem invaliden Leutnant Beese besetzt wurde, der nach 28jähriger treuer Dienstzeit infolge eines nur sehr geringen Einkommens einem trüben Alter entgegensah. Jener Entscheid des Königs, dem Offizier die Postmeisterstelle zu übergeben, bedeutete die Rettung Beeses vor schwerer Verarmung und fand höchste Anerkennung im gesamten Regiment.

In der Schlacht von Czaslau-Chotusitz, in der das Regiment während des ersten schlesischen Krieges eingesetzt war und ruhmvollen Anteil daran genommen hatte, war, von einer feindlichen Kugel in die Brust getroffen auch der allseits beliebte Kommandant des Regimentes, Generalmajor Ernst Ferdinand von Werdeck gefallen. Jene Schlacht hatte die bisher größten Opfer von unserem Tilsiter Regiment gefordert. Es waren gefallen: 4 Offiziere, 152 Mann und weitere 6 Offiziere, sowie 71 Mann waren verwundet worden. Am Heldentode des Generalmajors, sowie sämtlicher Gefallenen nahm der König persönlich größten Anteil. Für die Bestattung hatte er einen Platz gekauft, dessen anderweitige Verwendung innerhalb von 25 Jahren verboten war.

Nach kurzer Friedenspause, in der die Verluste an Offizieren, Unteroffizieren und Mannschaften, ebenso an Pferden und Remonten, die die vorangegangenen Feldzüge gefordert hatten, aufgefüllt werden mußten, hatte sich das Regiment unter seinem neuen Chef, Oberst von Roell, auf einen kommenden Feldzug, den der König mit sicherem Gespür voraussah, vorzubereiten. Für hervorragende Leistungen der Truppen während Manövern, die in der Nähe von Stettin unter den Augen des Königs stattfanden, wurde dieses von ihm als Muster hingestellt und Oberst von Roell erhielt seine Beförderung zum Generalmajor.

Im August 1744 war Ausmarsch auch des Tilsiter Regimentes zum 2. schlesischen Krieg. Mit anderen Truppenteilen trat es unter den Oberbefehl des Fürsten Leopold von Anhalt-Dessau. Im gleichen Jahre erhielten sämtliche Dragoner an Stelle der weißen, hellblaue Röcke. Die Abzeichen verblieben rot. Mit dem übrigen linken Flügel der Kavallerie des Fürsten Leopold wurde das Regiment in einem Hohlweg bei Nieder-Zehren von starken feindlichen Truppen überfallen. Generalmajor von Roell wurde dabei erstochen, die Leibstandarte, sowie die Pauken gingen verloren. - Erneut hatte das Regiment an der Schlacht von Kesseldorf einen hervorragenden Anteil. Durch den tapferen Einsatz des Dragoners Stickelies wurden eine Standarte, eine Fahne und mehrere silberne Pauken erbeutet. - Unter seinem neuen Chef, dem Generalmajor von Ruitz, kehrte das Regiment nach Beendigung des 2. schlesischen Krieges in seine angestammte Garnisonstadt Tilsit zurück.

Mit Unterzeichnung des Friedensvertrages am 25. Dezember 1745 war der Besitz Schlesiens für Preußen gesichert. Als der König aus dem Kriege heimkehrte, wurde er erstmalig in zahlreichen Huldigungen von den Berlinern als Friedrich der "Große" bezeichnet.

Nach 10 Friedensjahren, während deren König Friedrich eine immer sichtbar werdende feindliche Einkreisung Preußens erkannte, beschloß er, dieser zuvorzukommen und selbst loszuschlagen. 1757 begannen die wechselvollen Geschicke des siebenjährigen Krieges. Für das Tilsiter Regiment begann jener Krieg erst mit den Operationen in Ostpreußen gegen die Russen. Unter Zusammenziehung sämtlicher ostpreußischen Truppen des Korps unter Feldmarschall Lehwaldt kam es zunächst bei Insterburg zu Plänkeleien mit den über Tilsit und Gumbinnen zwei Kolonnen und vierfach stärkeren Russen. Bei Groß-Jägersdorf kam es schließlich zur offenen Schlacht, die aber unentschieden endete. Im August 1757 siegte das Tilsiter Regiment über drei russische Kavallerie- und zwei Infanterieregimenter und erbeutete dabei eine Batterie von 10 Geschützen. Der moralische Eindruck des energischen Widerstandes der Preußen veranlasste zunächst den Rückzug der Russen über Insterburg und Tilsit. Im weiteren Verlauf des Feldzuges gegen die Russen, vor den verschlossenen Toren Tilsits angelangt, erstiegen einige Dragoner des Regimentes die Mauern und stellten fest, daß die Russen die Stadt bereits verlassen hatten. Durch preußische Batterien vom Schloß- und Engelsberg her, wurden die Russen aus deren Lager auf dem rechten Memelufer vertrieben und zum weiteren Rückzug veranlaßt. Im weiteren Verlauf des Krieges wurde das Regiment innerhalb des Korps bei Stettin gegen die Schweden eingesetzt. Erneut wendete sich das Korps, nunmehr unter dem Generalleutnant Graf Dohna, gegen die inzwischen wieder eingedrungenen Russen. An der Schlacht von Zorndorf war auch das Tilsiter Regiment erneut ruhmvoll beteiligt. Der siebenjährige Krieg endete mit dem Friedensschluß von Hubertusburg am 15. Februar 1763. Am 17. April rückte das Regiment aus seinem sächsischen Winterquartier nach Tilsit zurück. Während des siebenjährigen Krieges hatte das Tilsiter Regiment an drei Schlachten und 60 Gefechten teilgenommen. Erbeutet wurden 33 Kanonen, 1000 Pferde. Außerdem wurden 4000 Gefangene eingebracht.

Im März 1778 war Ausmarsch zum bayrischen Erbfolgekrieg und Teilnahme an den Gefechten bei Braunsdorf, sowie am erfolgreichen Überfall des österreichischen Lagers von Eckersdorf. Am 17.März 1779 konnte das Regiment nach Tilsit zurückkehren. - Große Trauer in Preußen sowie bei allen Einheiten der preußischen Armee: am 17. August 1786, morgens um drei Uhr, war König Friedrich II., Preußens König Friedrich der Große verstorben.

Der Bau einer Kaserne zwischen dem hohen und dem deutschen Tor war für 22500 Taler 1794 begonnen worden und konnte im Jahre 1800 vom Tilsiter Regiment bezogen werden. Große Besichtigung desselben 1802 durch General von Kalckreuth und des Zaren Alexander l. in Memel. Chef des Regimentes war zu jener Zeit General von Schenck, der aber wegen Erkrankung von Oberst von Baczko abgelöst wurde.

Unter Oberst von Baczko, zunächst als Kommandeur, ab 1806 Chef der Tilsiter Dragoner (damals noch Dragoner-Regt. Nr. 7), Abmarsch im Oktober zur Teilnahme am Krieg gegen Napoleon. Nach dem Unglückstage von Jena am 14.Oktober waren die Franzosen unaufhaltsam gegen die Weichsel vorgerückt. Das Regiment sammelte sich bei Graudenz zum Korps des Generals der Kavallerie von Kalckreuth. Von dessen Avantgarde unter General L'Estock wurde Leutnant von Sydow des Tilsiter Regimentes mit 100 Reitern gegen Bromberg zur Erkundung geschickt. Am 14.November konnte sich der Leutnant durch 500 französische Husaren durchschlagen, zahlreiche Gefangene machen und mit wichtigen Meldungen zur Truppe zurückkehren.

Für jenes, für den weiteren Einsatz des Korps von Kalkreuth wichtige Unternehmen, wurde Leutnant von Sydow mit dem Orden pour le meri-te und 10 Dragoher mit der silbernen Verdienstmedaille ausgezeichnet. Zahlreiche Unternehmen einzelner Offiziere und Reiter hatten im Laufe des Feldzuges stattgefunden, die von der Tapferkeit der Tilsiter Dragoner zeugten. Weitere erwähnungswürdige Gefechte des Regimentes fanden bei Thorn, bei Biez und Soldau statt. Nach dem Gefecht bei Schippenbeil weiterer Vormarsch gegen die Passarge. Am 8. Februar 1807 war Teilnahme an der Schlacht bei Pr. Eylau und weitere Gefechte am 4. 5. und 6. Juni bei Spanden. Am 10. Juni nahmen die Tilsiter Dragoner an der Schlacht bei Heilsberg teil und konnten dort in einer glänzenden Attacke gegen überlegene französische Kavallerie diese aus dem Felde schlagen. Nach dem Frieden von Tilsit am 9. Juli 1807 traf das Regiment am 22. Juli wieder in Tilsit ein. Inzwischen war Oberst von Baczko für hervorragende Tapferkeit in sämtlichen Schlachten zum General befördert worden. In seinem Bericht an den König hatte General v. L'Estock die besondere Bravour des Regimentes Baczko hervorgehoben und Generalmajor von Baczko, sowie 5 weitere Offiziere erhielten den Orden pour le merite, und an 10 Wachtmeister, Unteroffiziere, Dragoner, sowie 2 Trompetern wurde die silberne Verdienstmedaille verliehen.

Im Zuge der nach dem Friedensschluß von Tilsit vorgenommenen Reorganisation des deutschen Heeres erhielt das Regiment anstatt des bisherigen Namens des jeweiligen Chefs nunmehr die Bezeichnung: "Ostpreußisches Dragoner-Regiment". Im September 1808 wurde die Bezeichnung wieder in "Dragoner Nr. 3, Litthauisches Dragoner-Regiment", geändert. Die einzelnen Eskadrons erhielten "Nummern".


Nach der Konvention von Tauroggen übernahm Generalleutnant v. York den Oberbefehl über die preußischen Truppen, zu denen auch das Tilsiter Regiment gehörte und ebenfalls in den jetzt folgenden Befreiungsschlachten gegen Napoleon teilnahm. Erneut hatte das Regiment in 9 Schlachten und 29 Gefechten gekämpft. Erbeutet wurden dabei 51 Kanonen, und 600 Gefangene konnten eingebracht werden. An Auszeichnungen erhielt das Regiment: 1 Pour le merite, 7 Eiserne Kreuze 1.Klasse, 143 II. Klasse, sowie 10 höhere russische Orden und 25 Georgen-Kreuze.

Im November 1818 wurde das Regiment in "3. Dragoner-Regiment (Litthauisches) umgewandelt. Jene Bezeichnung wurde 1819 nochmals in "Erstes Dragoner-Regiment" geändert, während die Regimenter 1 und 2, wie auch 4 und 8 als Kürassiere formiert wurden.

Durch Kabinettsorder wurde Seine Königliche Hoheit Prinz Albrecht von Preußen im April 1831 zum Chef des Regimentes ernannt, der im Mai des gleichen Jahres sein Tilsiter Regiment persönlich begrüßte. Eine Verleihung von Fahnenbändern mit der Jahreszahl der Stiftung des Regimentes 1717 und dem Namenszug des Errichters Friedrich Wilhelm l. wurde 1833 verliehen (siehe nebenstehendes Bild) Mit Einführung einer neuen Uniform mit Helm und Waffenrock schenkte Prinz Albrecht den Offizieren den fliegenden Garde-Adler als Helmzier. Gleichzeitig mit der Mobilmachung gegen Österreich erfolgte 1860 die allgemeine Mobil-Vermehrung des Heeres. Die Verleihung des silbernen Adlers auf den Offizierssäbelkörben erfolgte 1861. Der Prinz schenkte solche Körbe an sämtliche Offiziere und Wachtmeister. - Anläßlich der Krönung des preußischen Königs Wilhelm l. (des späteren deutschen Kaisers) erhielt das Tilsiter Regiment den Namen seines Chefs und hieß hinfort: "Litthauisches Dragoner-Regiment Nr.1 (Prinz Albrecht von Preußen)". - Am 22. Mai 1866 Ausmarsch nach Königsberg zum Feldzug gegen Österreich.

Am Sieg gegen die Österreicher am 3. Juli 1866 bei Königgrätz war das Regiment ebenfalls mit hervorragender Tapferkeit beteiligt. Im September desselben Jahres Rückkehr nach Tilsit. Dort wurde das Regiment von seinem hohen Chef persönlich empfangen. Unter Anwesenheit des Prinzen beging das Tilsiter Regiment im Mai 1867 sein 150jähriges Stiftungsfest.

Am 16. Juli 1870 war erneute Mobilmachung des Regimentes zum Krieg gegen Frankreich 1870/71. Teilnahme des Regimentes an sämtlichen Schlachten der preußisch-deutschen Armeekorps. Dabei mit hervorragender Tapferkeit geführte Gefechte im Rahmen des Regimentes und Einzelunternehmen, die mit hohen Auszeichnungen belohnt wurden. Nach Abschluß des Friedensvertrages am 10. Mai 1871 in Frankfurt/Main Rückkehr des Regimentes in die Heimat und am 7. August feierlicher Einzug in Tilsit.

Bereits ein Jahr später, im Oktober 1872 verstarb seine Königliche Hoheit, Prinz Albrecht von Preußen (Vater). Als hohe Auszeichnung erhielt das Regiment im gleichen Monat seinen endgültigen Namen: "Dragoner-Regiment Prinz Albrecht von Preußen (Litthauisches) Nr.1". Im Oktober 1874 fand die Einweihung der Ehrentafel des Regimentes in der Deutschen Kirche in Tilsit statt. Im April 1879 konnte das Regiment, einschließlich der aus Ragnit nachTilsit verlegten 2. Eskadron, die neue Kaserne in der Bahnhofstraße zu Tilsit beziehen. Im Jahre 1889 wurde die gesamte deutsche Kavallerie mit Lanzen bewaffnet. Durch Kabinettsorder vom 1. September 1895 wurde Seine Königliche Hoheit Prinz Albrecht von Preußen (Sohn) zum neuen Chef des Regimentes ernannt.

In Gegenwart Seiner Majestät des Kaisers fand am 22. September 1900 die feierliche Enthüllung des Denkmals der Königin Luise im Park von Jakobsruhe statt. In Marschkolonne defilierte das Regiment vor Seiner Majestät am Denkmal und zog dann mit dem Kaiser in die Stadt Tilsit ein, dabei Entgegennahme eines Ehrentrunkes vor dem Rathaus. Leutnant Steffens war Ordonnanzoffizier Sr. Majestät.

Bereits im September 1906 war auch der derzeitige Chef des Regimentes, Seine Königliche Hoheit Prinz Albrecht von Preußen (Sohn) verstorben. Die dem Regiment hinterlassene Regimentsuniform des Prinzen wurde ebenso wie diejenige seines Vaters in einem Glasschrank im Offizierskasino ausgestellt.

Seit dem Mord von Serajewo lastete Gewitterstimmung über Europa und insbesondere über Deutschland. Am 1. August 1914 zuckten die ersten Blitze aus dem schweren Gewölk. Der deutsche Kriegsplan, wie ihn General-Feldmarschall Graf Schlieffen festgelegt hatte, kam zum Tragen. Gleichwie das Tilsiter Dragoner-Regiment seit seiner Gründung im Mai 1717 an zahllosen Schlachten und Gefechten der vergangenen Kriege teilgenommen hatte, so stand es mit seinen Eskadrons am Tage der Mobilmachung, dem 1. August 1914 bereit, um an den Schlachten des ersten Weltkrieges teilzunehmen und neue Ruhmestaten an seine Fahnen zu heften. Vom 1. bis zum 17. August 1914 wurde das Regiment für den Grenzschutz im Osten eingesetzt. Vom 18. bis zum 22. August waren die Prinz Albrecht-Dragoner an der Schlacht bei Gumbinnen beteiligt und nach jenem ersten Sieg über die Russen kam es zum Verfolgungsritt, um ein erneutes Sammeln der fliehenden feindlichen Truppen zu verhindern. An der Schlacht bei Tannenberg vom 23.August bis zum 2. September 1914 sowie an der Schlacht an den masurischen Seen war das Tilsiter Regiment maßgeblich beteiligt. Weitere harte Kämpfe, wie auch die Winterschlacht in Masuren vom 9. Februar bis zum 31. März 1915, waren zu bestehen. Es folgten die Kämpfe bei Kowno, die Schlacht um Wilna und Riga, die Besetzung der Ukraine - insgesamt waren es 21 Schlachten und Kämpfe, in denen die Prinz Albrecht-Dragoner während des ersten Weltkrieges eingesetzt waren und von deren Tapferkeit in zahlreichen Berichten Zeugnis gegeben wurde. Der erste Weltkrieg war seinem Ende entgegengegangen. Mit größter Tapferkeit hatten die Deutschen Armeen auf allen Kriegsschauplätzen gegen eine erdrückende feindliche Übermacht gekämpft.

Die Worte, die in einer der alten Kasernen zulesen waren: "Wenn tausend einen Mann erschlagen, das ist nicht Ruhm, das ist nicht Ehr - denn heißen wirds in späteren Tagen: Gesiegt hat doch das deutsche Heer!", hatte seine volle Berechtigung. Es war die bei allen Offizieren und Soldaten gleichsam geachtete Persönlichkeit des Generalfeldmarschalls von Hindenburg, der es zu verdanken war, daß nach der Kapitulation der größte Teil des deutschen Feldheeres in vollster Ordnung in das Reich zurückgeführt werden konnte. Noch stand die erste Kavallerie-Division draußen in der Ukraine - und innerhalb dieser, unsere Prinz Albrecht-Dragoner. Als letzte deutsche Truppe hatte das Regiment in einem unglaublich schweren Ritt durch Eis- und Schneewüsten der Ukraine zurückzulegen, um trotz aller Anstrengungen, Mühsale und Kämpfe gegen nachrückende Polen die deutsche Grenze zu erreichen.

Am Sonntag, dem 23. Februar 1919, um 10 Uhr vormittags, hielt das Regiment Prinz Albrecht von Preußen (Litthauisches) Nr.1 mit schmetternden Fanfaren und unter dem Geläut der Kirchenglocken ihren würdigen Einzug in seine alte Garnison in Tilsit. Jener Sonntag im Februar war ein eiskalter Tag. Vor dem Rathause hatte das Regiment Aufstellung genommen. Neben dem Stabstrompeter des Trompeterkorps stand "der alte Berger," der 76jährige, der schon 1866 als Cheftrompeter der 1. Eskadron und den Feldzug 1870 als Stabstrompeter mitgemacht hatte. Auf den Straßen immer mehr Menschen, Fahnen erschienen an den Häusern. Auf der Treppe standen die Stadtväter, der "rote Lappen", der von den Kommunisten am Rathause angebracht war, wurde heruntergerissen, Schwarz-weiß-rot flatterte jetzt im Winde. Der Kommandant des Regimentes hatte dem roten Soldatenrat wissen lassen, daß die Stimmung der Dragoner so sei, daß er nicht für die Sicherheit des Soldatenrates bürgen könne, falls sich die Roten irgendwie bemerkbar machen sollten. General Wellmann eröffnete die Reihe der Ansprachen und rühmte die Taten der Litthauischen Dragoner. Das Tompeterkorps spielte den Preußen-Marsch. Oberbürgermeister Pohl, der bewährte Hüter der Stadt in schwerer Russenzeit, begrüßte das Regiment mit warmen Worten und gab der Hoffnung Ausdruck, daß die Dragoner ihrer alten Heimatstadt erhalten werden können. General Wellmann dankte dem Oberbürgermeister für den warmen Empfang des Regimentes. In seiner Ansprache erklärte er: "Anders, ganz anders als wir gehofft hatten, sieht unsere Heimat aus. Jedoch sind wir heimgekehrt als die Alten. Unser Ehrenschild ist fleckenlos reingeblieben und unsere Heimat ist ernst und würdig." Mit einem "Hurra" auf das deutsche Vaterland und die gute alte Stadt Tilsit beschloß der General seine Ansprache. Mit dem Deutschlandlied, von der versammelten Menschenmenge gesungen, wurde der feierliche Begrüßungsakt beendet.

Unter General von Seeckt wurde 1919 das neue deutsche Heer, die Reichswehr, aus Freiwilligen gebildet. Das in Tilsit neu aufgestellte Reiterregiment 1 übernahm mit seiner 1. Eskadron die Tradition des ehemaligen Dragoner-Regimentes Prinz Albrecht von Preußen (Litthaui-sches) Nr. 1, Gründungsjahr 1717, ferner mit der 4. Eskadron die Tradition des Jäger-Regimentes zu Pferde Nr. 12, St. Avold, Gründungsjahr 1913. Sämtlichen neuen Eskadrons galt es zur besonderen Ehre, die Tradition der alten, ruhmreichen Regimenter zu führen und zu pflegen. Der altpreußische Geist, der das ruhmvolle Dragoner-Regiment Prinz Albrecht von Preußen (Litthauisches) Nr. 1 stets beseelt hatte, lebte fort und fand mit der Erinnerung und der Kameradschaft seine Pflege in dem Prinz-Albrecht-Bunde, welcher Offiziers- und Mannschaftsvereine des Regimentes umschloß!

Autor : © 2003 Harry Goetzke (Text und Bilder)
Quelle : Tilsiter Rundbrief Nr. 33/2003
Quellenverzeichnis: Oberstleutnant a.D. Osteroth, Rittmeister a.D. Herrmann

Geschichte



© Kreisgemeinschaft Tilsit-Ragnit e.V.
verfaßt am 05.03.2004
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letzte Änderung dieser Seite : Samstag, 19. Februar 2011