| zur Geschichte | ||
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von Fritz Mickat
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Über die Bombenschäden, die in Tilsit entstanden sind, existiert eine Statistik, die vermutlich von der damaligen Stadtverwaltung erarbeitet wurde. Unser Leser und Landsmann Fritz Mickat schickte uns dieses Zahlenmaterial zu. Die Statistik wird hiermit auszugsweise wiedergegeben: |
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| Tilsit im Sommer 1944: Die Kleffelstraße im Bereich Bahnhofstraße/Heinrichswalder Straße. |
Das Wohnhaus Am Anger 6 nach dem Bombenangriff im August 1944 |
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| Die Ruinen der Häuser "Am Anger" von der Dragonerstraße aus gesehen. Auch die Dragonerstraße zwischen Bahnhofstraße und Stolbecker Straße existiert nicht mehr. | Die zerstörte Yorkstraße. Davor der Güterbahnhof. |
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Auf einen Tilsiter Einwohner entfielen im Mittel ca. 72,00 cbm umbauten Raumes. Das entspricht einer Wohnfläche von ca. 22,50 qm. |
![]() Die Königin-Luise-Brücke im Herbst 1944 nach der Sprengung durch deutsche Pioniere. |
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Unbeschädigte Bauten oder Anlagen gab es in Tilsit nicht. 25.000 Einwohner verloren ihre Wohnungen. Außerdem wurde in dieser Statistik aufgeführt, welche Trümmermassen bei den Angriffen entstanden, wie sie zu beseitigen und zu verwerten sind, wie der Wiederaufbau zu erfolgen hat und welcher Materialbedarf für den Wiederaufbau erforderlich ist. Dabei wurden für den Wiederaufbau sieben Jahre angesetzt. Bekanntlich konnten diese Planungen für den Wiederaufbau durch die Folgen des Krieges nicht verwirklicht werden. |
| Autor: © Fritz Mickat - Bilder: Karl Kuhn;Christel Dalcomo (2x) Margot Boss; Archiv Stadtgememeinschaft Tilsit Quelle: "Tilsiter Rundbrief " Nr. 34/2004 |