Kirchspiel Trappen
Memelwalde (Neu-Lubönen)
von Erich Dowidat

Erstmalig wurde der Ort im Jahre 1785 im Amt Kassigkehmen - zur Kirche Wischwill gehörend - genannt. Die Dorfgröße und die Einwohnerzahl ließ es nicht zu, daß eine Schule begründet war. Die schulische Betreung übernahme der Nachbarort Friedenswalde (Alt Lubönen).


Bild: Kreisarchiv

Durch kleinere Landwirtschaften und mit zusätzlichen Erwerbseinnahmen konnte die Grundlage für die Lebenserhaltung sichergestellt werden.
Der Ort wurde selbstständig verwaltet und hatte einen eigenen Bürgermeister. Das Gebiet des Ortes grenzte im Norden an den Memelstrom, im Osten am Dorf Friedenswalde und im Süden und Westen an Staatsforsten.


letzte Statistik :
  • Memelwalde ( Einw. :  247 Fläche : 340 ha )
    • alter Namen: Neu Lubönen (bis 16.07.1938)
    • nach 1945 :  Zelenodol´e

    • zugehörige Wohnplätze :
      • Memelwalde, Ofö.
        • alter Namen: Lubönen,Fö.
      • Schönbrück,Fö.

Anm.: Ort und Wohnplätze zugehörig zu ev. Ksp. Trappen

Kartenmaterial:
Der Ort ist auf folgenden Landkarten verzeichnet:
  • Karte des Deutschen Reiches 1:100 000 - Ausgabe Kreiskarten/Kreis Tilsit-Ragnit aus dem Jahre 1940 - Nachdruck Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
  • Karte des Deutschen Reiches - Topographische Karte 1:25 000 - Nr. 09100 (Wischwill) -
    aus dem Jahre 1938 - Nachdruck Bundesamt für Kartographie und Geodäsie

Die Karten sind unter folgender Internetadresse zu beziehen: www.bkg.bund.de


Sonstige Beiträge :
Grundstückeigentümer und Einwohner in Memelwalde mit Zuordnungsnummern zur Dorfskizze (453 KB)
Gedenktafel der Gefallenen und Vermißten des 2.Weltkrieges und der Einwohner, die durch das Fluchgeschehen verstorben sind (249 KB)
Diese Seite wurde mit freundlicher Unterstützung durch Erich Dowidat (© 2001), dem Kirchspielvertreter für Trappen in der Kreisgemeinschaft Tilsit-Ragnit e.V. erstellt

Kirchorte, Dörfer und Wohnplätze



© Kreisgemeinschaft Tilsit-Ragnit e.V.
verfaßt am
01.12.2001
www.tilsit-ragnit.de
letzte Änderung dieser Seite : Montag, 28. Februar 2011