|
||
|
Groß Lenkeningken war eine typische Landgemeinde im Winkel von Memelstrom und Scheschuppe/Ostfluß. |
|
|
Selbstverständlich fehlten nicht Arzt, Zahnarzt und Apotheke, es hatte ferner eine zweiklassige Schule und eine Raiffeisenkasse. |
| Kirchspiel : Großlenkenau - Groß Lenkeningken : | |
|
Der Plan, das Kirchspiel aus Teilen der Parochien Ragnit, Wischwill und Budwethen zu konstituieren, konnte nach Schwierigkeiten, die sich aus den Finanzierungsfragen und wegen der Parochialgrenzen ergaben, am 1. Oktober 1897 in die Tat umgesetzt werden. |
Kirche von Groß Lenkeningken (vor 1945 Bild: Sammlung Tautorat) |
|
Am 12. Juli 1903 fand die Grundsteinlegung statt, am 23. Oktober 1904 die Einweihung.Die Kirche war ein unverputzter Backsteinbau mit einem Chorturm im Osten. Der Innenraum, dessen seitliche Emporen bis an den Altar herangeführt waren, hatte eine flache Decke, die Vorhalle und der Altarraum Kreuzgewölbe. Auf dem gemauerten Altar stand ein Kruzifix, rechts vom Altar war die Kanzel angebracht. Die Orgel wurde 1905 in der Werkstatt von Goebel in Köniqsberg erbaut.Die Kirche hatte drei Glocken. 1926 wurden Instandsetzungsarbeiten durchgeführt. |
|
|
Das Kirchendach wurde durch die Kriegshandlungen beschädigt. Die Kirche wurde vermutlich in den 50er Jahren gesprengt. Die Steine wurden wirtschaftlich genutzt. Heute sind noch Teile des Fundaments der Kirche, ein Taufbecken und das denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges erhalten.
Bild rechts :Taufbecken im Jahre 1997
|
|
|
letzte Statistik :
|
|
|
Kartenmaterial:
Der Ort ist auf folgenden Landkarten verzeichnet:
Die Karten sind unter folgender Internetadresse zu beziehen: www.bkg.bund.de |