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![]() Königsberg(Pr) - der Dom im Jahre 1940 |
Die über 700-jährige deutsche Geschichte der Provinzhauptstadt Königsberg(Pr) endete mit dem 2.Weltkrieg (1939-1945). Am 9.April 1945 gingen in Königsberg(Pr) die Lichter aus. An diesem Tag war der Kampf um die Festung Königsberg zu Ende, und die Rote Armee besetzte die Stadt. Am 4.Juli 1946 wurde Königsberg in Kaliningrad umbenannt. Der neue Name erinnert an den Präsidenten der UdSSR, Michail Iwanowitsch Kalinin.Ostpreußen wurde nach dem Zweiten Weltkrieg geteilt; in den nördlichen Teil - der russischen Verwaltung unterstellt(heute Russland) - und einen südlichen Teil - der polnischen Verwaltung unterstellt (heute Teil Polens). Der nördliche Teil - das Kaliningrader Gebiet - ist heute eine Exklave Russlands.Lange Jahre war Königsberg Sperrgebiet und konnte daher von westlichen Touristen nicht besucht werden. Seit der Öffnung im Jahre 1991 erfolgt eine rege Reisetätigkeit in dieses Gebiets, da viele wissen wollen, wie die jetzigen Verhältnisse dort sind bzw. was von ihrer schönen Heimat übriggeblieben ist. |
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Das Gebiet wird nicht nur von den ehemaligen Bewohnern und ihren Nachkommen besucht, sondern es erfolgt auch von ihnen eine materielle Unterstützung. Hilfstransporte mit Lebensmittel, Medikamenten und dgl. für Krankenhäuser, Kinderheime usw. Daneben wird der Aufbau bzw. die Sanierung alter Denkmäler und Bauten - insbesondere der Dom - durch Spenden und tatkräftige Mithilfe durch westliche Firmen unterstützt. Patenschaften bilden sich, gegenseitige Besuche erfolgen, eine Kulturaustausch findet statt, um die Verständigung zwischen der ehemaligen und der heutigen Bevölkerung Königsbergs bzw. Ostpreußens zu fördern.
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Königsberg war
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![]() Blick auf den Pregel zwischen Hundegatt und dem Kai der Kneiphofinsel. Im Hintergrund erkennt man das Schloß, das Telegrafenamt und die Altstädtische Kirche |
![]() Königsberg: Schloßteich (alte Postkarte ) |
Königsberg hatte
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| Zur Geschichte der Stadt |
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Königsberg ( russ. Kaliningrad), beiderseits des Pregels gelegene ehemalige Hauptstadt der damaligen Provinz Ostpreußen.Nachgewiesen ist eine Siedlung von Fischern und Jägern um etwa 1500 vor Christi Geburt, später eine prussische Fliehburg mit Ankerplatz der Wikinger. Hier landeten Lübische Kaufleute und gründeten bereits 1242 einen Festpunkt.1255 errichtete der Deutsche Orden eine Burg (Conigsberg) aus Holz, 1257 in Stein, die zu Ehren des Königs Ottokar I. von Böhmen, der bei der Eroberung des Samlandes tatkräftig mitgeholfen hat. Die älteste Siedlung ging 1262 im Prussenaufstand unter.
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1506 verfügte Hochmeister Friedrich von Sachsen, die Namen der drei Städte sollen lauten : Altstadt-Königsberg, Kneiphof-Königsberg, Löbenicht-Königsberg, doch bei gemeinsamen Auftreten nur Königsberg. Erst 1724 vereinigt. Königsberg war von Anfang an Sitz des Domkapitels des Bistums Samland. Geistlicher Bezirk war seit 1322 die Kneiphofinsel, darauf von 1330 bis 1380 der Dom, zugleich als Pfarrkirche des Kneiphofs errichtet. Die Burg, zu der die Burgfreiheit, die Prussendörfer Tragheim und Sackheim, der Roßgarten und die Neue Sorge gehörten, Stadt und Dom bildeten über Jahrhunderte hinweg eine Einheit.1340 wurde die Altstadt, später ganz Königsberg Mitglied der Hanse (1368 );spielte die Stadt im Handel mit Rußland und Schweden eine wichtige Rolle.1454 kündigte die Stadt, dem Preußischen Bund beigetreten, dem Hochmeister den Gehorsam auf, doch nur für kurze Frist. Die Altstadt blieb dem Orden immer treu. Die Burg, Sitz des Ordensmarschalls, war ab 1457 Sitz des Hochmeisters, seit 1525 Residenz der Herzöge von Preußen |
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1782 gab es die erste Regierung in Königsberg. Am 19.November 1808 wurden die Preußische Städteordnung erlassen und die wichtigsten Reformgesetze verabschiedet. Bild links: Königsberger Schloß von Süden |
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Vom Zweiten Weltkrieg blieb die Stadt bis August 1944 unberührt. In zwei Bombennächten wurde die blühende Stadt Ende August 1944 nahezu vernichtet, die ganze Innenstadt ausgelöscht, die Außenstadt teilweise zerstört. Von des Russen besetzt; seit 1946 Hauptstadt des nördlichen Teils der Provinz Ostpreußen, der als Kaliningrader Oblast der UdSSR einverleibt wurde. Die Zerstörung beraubte die Stadt wertvoller Baudenkmäler, der reichen Ausstattung des Schlosses und des Domes, vieler Museumsbestände, die nicht ausgelagert waren. Die Stadt, die um 1400 etwa 10.000 Einwohner zählte, hatte 1813: 50.000; |
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Zum Wappen
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Der zweimal gespaltete Schild zeigt im geteilten Mittelfeld oben in Silber eine rote Krone unten in Rot ein silbernes Kreuz (Altstadt), rechts im Grün einen aus Wellen wachsenden, eine goldene Krone haltenden, blaubekleideten Arm, jederseits begleitet von einem Hifthorn (Kneiphof), links in Blau eine goldene Krone zwischen zwei übereinanderstehenden silbernen Sternen (Löbenicht). Auf dem Schild steht ein wachsender, schwarz-weißer Adler mit roter Zunge; er trägt eine " königliche" geschlossene goldene Krone und auf der Brust die verschlungenen Buchstaben FRW. |
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| Weitere Einzelheiten können Sie bei der
Stadtgemeinschaft Königsberg e.V.
erfahren.in der Landsmannschaft Ostpreußen Viele Informationen erhalten Sie auch bei einem Besuch des im Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg - Karmelplatz 5 - 47049 Duisburg |
| Weitere Beiträge: | |
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Die Universität - Albertina |
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Der Königsberger Dom |
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Das Königsberger Schloß |
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