Ortsverzeichnis Tilsit - Ragnit (Buchstabe R - Z) 
Nördlich der Memel


Robkojen  ( Einw.: 528 ; Fläche: 1212 ha).
  • ältere Schreibweise: Ropckogen bis 1736; Ropkogen bis 1785; Robkoyen bis 1815 ----
    Juodpiaunen; Juonischken; Duoßißken sind bei der Bildung des Ortes Robkojen untergegangen
    heute litauischer Name: Ropkojai

    • Kutturen
      der Wohnplatz davon mit Einw.: 133; Fläche: 354 ha
      ältere Schreibweise: Kutturen bis 1871
       heute litauischer Name: Kuturiai

Anmerkung:
1) Ort und Wohnplatz zugehörig zum ev.Ksp. Nattkischken
2) Seit 1877 ist in dem Ort eine Kath. Kirche "Johannes dem Täufer"

Schäcken ( Einw.: 255  ; Fläche: 653 ha )
  • ältere Schreibweise : Schäkken bis 1785
    heute litauischer Name: Sakiai

    • Alt-Schäcken
      der Wohnplatz davon mit Einw.: 78; Fläche: 200 ha
      heute litauischer Name:Sakiai 

    • Neu-Schäcken
      der Wohnplatz davon mit Einw.: 86; Fläche: 139 ha
      heute litauischer Name: Sakeliai

    • Cullmen-Laugallen
      der Wohnplatz davon mit Einw.: 91; Fläche: 314 ha
      ältere Schreibweise: Stepponischken; Culmen Laugallen bis 1785: Kullmen-Laugallen bis 1895
      heute litauischer Name: Steponiskiai

Anmerkung:
1) Ort und Wohnplätze zugehörig zum Ksp. Laugszarken
2) Wohnplatz Cullmen-Laugallen zugehörig zum Ksp. Piktupönen

Schäferei-Nausseden (Einw.:212  ; Fläche: 812 ha ).
  • ältere Schreibweise: Schäferei Naußeden bis 1895
    heute litauischer Name: Pagirys

    • Lagitwiese

    • Woidballen 
      der Wohnplatz davon mit Einw.: 52; Fläche: 81 ha
      ältere Schreibweise: Woitballen bis 1815
      heute litauischer Name: Vaidbalis

Anmerkung: Ort und Wohnplätze zugehörig zum Ksp. Szugken

Schillgallen ( Einw.: 345 ; Fläche: 784 ha )
  • ältere Schreibweise:
    heute litauischer Name: Silgalia

    • Adl. Schillgallen
      der Wohnplatz davon mit Einw.: 73; Fläche: 296 ha
      ältere Schreibweise: Groß Schillgallen bis 1785
      heute litauischer Name: Silgaliai

    • Grünheide,Vorw. 
      heute litauischer Name: Silynai

Anmerkung: Ort und Wohnplätze zugehörig zum Ksp. Rucken Krs. Heydekrug

Schleppen ( Einw.: 464 ; Fläche: 581 ha ).
  • ältere Schreibweise: Alt Schleppen bis 1871
    heute litauischer Name: Siepai

    • Josef Grutscheit
      der Wohnplatz davon mit Einw.: 106; Fläche: 197 ha
       heute litauischer Name: Sauliai 


Anmerkung: Ort und Wohnplatz zugehörig zum Ksp. Nattkischken

Schmalleningken ( Einw.: 1.741 ; Fläche: 1.025 ha )
  • ältere Schreibweise: Schmallenincken bis 1785
  • heute litauischer Name: Smalininkai

    • Antschwenten
      der Wohnplatz davon mit Einw.: 66; Fläche: 137 ha
      ältere Schreibweise: Antszwenten bis 1785
      heute litauischer Name: Antsvenciai

    • Augstogallen
      ältere Schreibweise: Schmalliningcken-Augstigallen bis um 1736;
           Schmallenincken-Augstogallen bis 1785;
           Schmalleningken-Auxtogallen bis 1895
      heute litauischer Name: Smalininkai

    • Endruschen
      der Wohnplatz davon mit Einw.: 258; Fläche: 255 ha
       heute litauischer Name: Endruziai

    • Wittkehmen
      der Wohnplatz davon mit Einw.: 624; Fläche: 372 ha
      ältere Schreibweise:Schmalliningcken-Wittkehmen bis 1736;
           Schmallenincken-Wittkehmen bis 1785;
           Schmalleningken-Wittkehmen bis 1895 
      heute litauischer Name: Vidkiemiai


Anmerkung:
1) Kirchspielort - ev. Ksp. Schmalleningken seit 1845
2) Im Ort befand sich auch eine Synagoge

Die Kirche Schmalleningken

Schreitlaugken ( Einw.: 261 ; Fläche: 1783 ha ).
  • ältere Schreibweise : Sareike bis um 1344; Schreygklauc bis um 1540;
         Schreitlaucken bis 1785; Adlig Schreitlaugken bis1895;
         Schreitlauken bis 1912
    heute litauischer Name: Sereiklaukis

    • Bitteßerischken
      ältere Schreibweise: Bitteszerischken

    • Dallnitz, Vorw.
      ältere Schreibweise: Dalnitz bis 1871

    • Wahlenthal
      der Wohnplatz davon mit Einw.: 80; Fläche: 399 ha
      ältere Schreibweise:
      heute litauischer Name: Pempine

Anmerkung: Ort und Wohnplätze zugehörig zum Ksp. Willkischken

Schudienen ( Einw.: 241 ; Fläche: 381 ha ).
  • heute litauischer Name: Sudynai

    • Adl. Schudienen


Anmerkung: Ort und Wohnplatz zugehörig zum Ksp. Nattkischken

Schustern ( Einw.: 251 ; Fläche: 372 ha ).
  • heute litauischer Name: Pagenaiciai

    • Nettschunen
      ältere Schreibweise:Aszmiszken bis1785; Netzahnen bis 1815
      heute litauischer Namen: ??

Anmerkung: Ort und Wohnplatz zugehörig zum Ksp. Szugken

Sokaiten ( Einw.: 236 ; Fläche: 591 ).
  • heute litauischer Name: Sokaiciai 

Anmerkung: Ort zugehörig zum Ksp. Szugken


Stumbragirren ( Einw.: 483 ; Fläche: 920 ha)
  • heute litauischer Name: Stumbragiriai

    • Stumbragiren-Schatulldorf
      der Wohnplatz davon mit Einw.: 131; Fläche: 227 ha
      ältere Schreibweise: Stumbragirren bis 1785; Chattull Stumbragirren
           bis ??; Schatull Stumbragirren bis 1895
      heute litauischer Name: Bruoziai

    • Mohlgirren 
      der Wohnplatz davon mit Einw.: 151; Fläche: 336 ha
      ältere Schreibweise:Mohlgirn bis um 1815; Molgirren bis 1912
      heute litauischer Name: Molgiriai

    • Paulbeistrauch
      ältere Schreibweise:Bluszen bis um 1785; Paul-Beystrauchbis um 1785;
           Paul Bestrauch bis 1815; Kaulbeißrauch bis 1912
           >>> eingegliedert am 18.06.1895 nach Mohlgirren
      heute litauischer Name:Kadagynas 


Anmerkung: Ort und Wohnplätze zugehörig zum Ksp. Rucken Krs. Heydekrug

Szagmanten ( Einw. : 282 ; Fläche : 944 ha )
  • heute litauischer Name: ??

    • Gr. Szagmanten
      der Wohnplatz davon mit Einw.: 90; Fläche: 251ha
       heute litauischer Name: Zagmantai

    • Kl. Szagmanten
      der Wohnplatz davon mit Einw.: 18; Fläche: 99 ha
      heute litauischer Name: Zagmanteliai

    • Hoch-Szagmanten. 
      der Wohnplatz davon mit Einw.: 99; Fläche: 296 ha
      heute litauischer Name: Zagmantai, Aukst.

    • Lindicken
      der Wohnplatz davon mit Einw.: 55; Fläche: 159 ha
      ältere Schreibweise: Lindicken Ksp. Szugken bis 1895
      heute litauischer Name: Lindikai

    • Tautischken
      der Wohnplatz davon mit Einw.: 20; Fläche: 139 ha
      heute litauischer Name:Tautuskiai 

Anmerkung: Ort und Wohnplätze zugehörig zum Ksp. Szugken

Szillutten ( Einw.: 147 ; Fläche: 504 ha ).
  • ältere Schreibweise:Schillen bis 1615; Szillen bis um 1620; Zillutten bis 1736;
          Szilluten bis 1912
    heute litauischer Name: Ziluciai

    • Kriegsdehnen
      der Wohnplatz davon mit Einw.: 39; Fläche: 143 ha
      ältere Schreibweise : Kriegsdöhnen bis 1736; Krigsdehnen bis 1785
      heute litauischer Name: Krigzdenai


    Anmerkung: Ort und Wohnplatz zugehörig zum Ksp. Laugszarken

    Szugken ( Einw.: 243 ; Fläche: 325 ha ).
    • ältere Schreibweise:
      heute litauischer Name: Zukai

      • Naujeningken
        der Wohnplatz davon mit Einw.: 32; Fläche: 117 ha
        ältere Schreibweise: Uszlamsen bis um 1785; Naujenincken bis 1785;
             Naujeningken Ksp. Szugken bis 1895
        heute litauischer Name: Uztamziai

      • Neumühl
        ältere Schreibweise: Mühlenetablissement bis 06.02.1935

    Anmerkung: Kirchspielort - Kirchspiel Szugken seit 1900

     Thomuscheiten ( Einw.: 423 Fläche: 777 ha ).
    • ältere Schreibweise:Grigallen bis vor 1730; Thomoschaten bis 1736;
           Thomoschaiten bis um 1785; Thomaschaiten bis 1815;
           Tomuschaten bis 1871; Thomascheiten bis 1912
      heute litauischer Name: Grygaliai

      • Jögsden
        der Wohnplatz davon mit Einw.: 145; Fläche: 206 ha
         heute litauischer Name: Gegzdai

      • Mischpettern
        der Wohnplatz davon mit Einw.: 121; Fläche: 230 ha
        ältere Schreibweise: Mischpettren bis 1736
        heute litauischer Name: Mispertriai

      • Skrodeln
        der Wohnplatz davon mit Einw.: 73; Fläche: 165 ha
         ältere Schreibweise: Sckrodlen bis 1736; Skrodlen bis 1785
        heute litauischer Name: Skrodliai


    Anmerkung: Ort und Wohnplätze zugehörig zum Ksp. Nattkischken

    Timstern ( Einw.: 234 Fläche: 325 ha ).
    • heute litauischer Name:Timsriai 


    Anmerkung: Ort zugehörig zum Ksp. Nattkischken

    Trakeningken ( Einw.: 421 Fläche: 1023 ha ).
    • ältere Schreibweise:Trackeningken bis um 1785; Trakeningken bei Piktupönen bis 1895
      heute litauischer Name :Trakininkai

      • Ernsttal I 
        der Wohnplatz davon mit Einw.: 31; Fläche: 136 ha
        heute litauischer Name:Strazdabalis 

      • Ernsttal II 
        der Wohnplatz davon mit Einw.: 17; Fläche: 172 ha
        heute litauischer Name: Strazdeliai

      • Strasden
        der Wohnplatz davon mit Einw.: 50; Fläche: 190 ha
        heute litauischer Name: Strazdai

    Anmerkung: Ort und Wohnplätze zugehörig zum Ksp. Piktupönen

    Ußballen ( Einw.: 358; Fläche: 712 ha ).
    • ältere Schreibweise:Uschballenbis 1785; Uszballen bis 1895
      heute litauischer Name: Uzbaliai

      • Kassigkehmen
        der Wohnplatz davon mit Einw.: 62; Fläche: 309 ha
        ältere Schreibweise:Kasigkehmen bis 1736
        heute litauischer Name: Kasikenai

      • Ußtilten 
        der Wohnplatz davon mit Einw.: 70; Fläche: 140 ha
        ältere Schreibnweise: Usztilten bis um 1785;
        heute litauischer Name: Uztilciai


    Anmerkung: Ort und Wohnplätze zugehörig zum Ksp. Wischwill

    Ußkullmen ( Einw.: 280 Fläche: 531 ).
    • ältere Schreibweise:Wehlaten bis 1730; Uschkulmenen bis 1736;
           Uschkulmen bis 1785; Welaten bis um 1820;
           Uszkulmem bis 1818; Uszcullmen bis 1871; Uszkullmen bis 1895
      heute litauischer Name: Vielaicai

    Anmerkung: Ort zugehörig zum Ksp.Piktupönen

    Wartulischken (Einw.: 274; Fläche: 906 ha ).
    • ältere Schreibweise:Wartullischken bis 1785
      heute litauischer Name: Vartuliskiai

      • Birbinten

      • Maßurmaten
        der Wohnplatz davon mit Einw.: 116; Fläche: 397 ha
        ältere Schreibweise:Masurmaten bis 1785; Maszurmaten bis 1895
        heute litauischer Name: Mazurmaciai

    Anmerkung: Ort und Wohnplätze zugehörig zum Ksp. Willkischken

    Weßeningken ( Einw.: 159; Fläche: 527 ha ).
    • ältere Schreibweise: Weszenincken bis um 1785;Weszeningken bis 1818;
           Weszeninken bis 1871
      heute: litauischer Name 1925: Vezininkai

    Anmerkung: Ort zugehörig zum Ksp. Szugken


    Willkischken ( Einw.: 1.085; Fläche: 2.336 ha ).
    • ältere Schreibweise: Wilküschke bis um 1600; Willkieschken bis1620;
            Wilkischken bis um 1680
      Der Ort wurde vor 1556 gegründet.
      heute: litauischer Name: Vilkyskiai

      • Willkischken, Gut 
        der Wohnplatz davon mit Einw.: 128; Fläche: 380 ha
        heute litauischer Name: Vilkyskiai

      • Kallweiten
        der Wohnplatz davon mit Einw.: 103; Fläche: 474 ha
        ältere Schreibweise: Kaliwaitenbis um 1736; Kalwaiten bis 1785  
        heute litauischer Name: Kalvaiciai


    Anmerkung: Kirchspielort - ev. Ksp. Willkischken seit vor 1560

    Winge ( Einw.: 185 Fläche 472 ha ).
    • ältere Schreibweise:Winge II bis 17.09.1936
      heute litauischer Name: Vingis

      • Ußpirden
        der Wohnplatz davon mit Einw.: 117; Fläche: 240 ha
        ältere Schreibweise: Uschpirden bis 1736; Alt Uszpirden bis um 1815;
             Uszpirden bis 1895
        heute litauischer Name: Uzpirdziai


    Anmerkung:
    Ort und Wohnplatz zugehörig zum Ksp. Tilsit-Land bis 1921
    danach zum Ksp. Plaschken Krs. Heydekrug

    Das Gut Winge

    Wischwill ( Einw.: 1.410 ; Fläche: 1102 ha).
    • ältere Schreibweise: Waysville bis um 15./16. Jh
      heute litauischer Name: Viesvile

      • Riedelsberg
        ältere Schreibweise: Riedelsruh bis um 1815
        gegründet 1802 auf Forstland des Forstes Jura
        --
        eingegliedert nach Wischwill am 27.05.1872.

      • Nausseden-Köllmisch
        ältere Schreibweise: Kerkauwischken bis um 1785; Nauseeden bis 1785;
             Nausseeden bis 1815
        heute litauischer Name: Stigliskiai


    Anmerkung :
    1) Kirchspielort - ev. Ksp. Wischwill seit 1517
    2) Seit 1863 ist in dem Ort eine Kath.Kirche

    Wittgirren ( Einw.: 283 ; Fläche: 746 ha ).
    • heute litauischer Name: Vidgiriai

      • Sterpeiken
        ältere Schreibweise: Sterpeicken bis 1785
        gegründet 1740; seit 1896 eingemeindet

    Anmerkung: Ort und Wohnplätze zugehörig zum Ksp. Piktupönen



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    letzte Änderung dieser Seite : Mittwoch, 14. März 2007